RABA Südwestthüringen: Verfahrensablauf

Alle angelieferten Abfälle und Betriebsstoffe werden zuerst mittels der Wiegeeinrichtung an der Werkseinfahrt verwogen. Je nach Abfall- oder Stoffart erfolgt danach die Entladung in der dafür vorgesehenen Einrichtung.
Die gerichtete Entnahme der Prozessluft aus dem Abfallbunker gewährleistet eine Unterdruckhaltung im Bunkerbereich, wodurch eine Geruchs- und Staubbelästigung beim Abkippen der Abfälle sowie der Austritt von Gerüchen ins Freie verhindert werden.
Das Kernstück der thermischen Behandlung ist eine vielfach erprobte Rostfeuerung, die ein flexibles Reagieren auf Veränderungen in der Abfallzusammensetzung erlaubt. Durch die Verbrennung wird eine weitestgehende Inertisierung von Schadstoffen in der Schlacke erreicht. Die Schlacke und unbrennbaren Abfallbestandteile fallen am Rostende in den Nassentschlacker und danach in den Schlackebunker. Von dort gelangen sie zur Deponierung oder Verwertung.
Die Abgase strömen durch den Dampferzeuger und geben ihre Wärme an diesen ab. Die erzeugte Energie wird zur Deckung des Stromeigenbedarfs und zur Beheizung der Anlage genutzt.
Außerdem kann eine Stromauskopplung in das Netz des regionalen Energieversorgers erfolgen. Weiterhin besteht mit der geplanten Turbinenkonzeption die Möglichkeit, Fernwärme auszukoppeln.
Die Abgasreinigung besteht aus mehreren hocheffizienten Reinigungsstufen, die in ihrem Zusammenwirken eine Reinigung der aus der Verbrennung zugeführten Abgase sicherstellt.
Mit der Abgasreinigung werden die gesetzlichen Emissionsgrenzwerte der 17. Bundesimmisions­schutzverordnung sicher eingehalten, die am Kamin mit modernster Messtechnik gemessen und dokumentiert werden.

RABA Anlagenschnitt